FAQ

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen Psychologe, Psychiater und Psychotherapeut?

Ein Facharzt für Psychiatrie hat ein fertiges Humanmedizin Studium und eine zusätzliche 6- jährige Facharztausbildung absolviert und ist somit auch als einziger zur Ausstellung von Rezepten bemächtigt. Im Gegensatz zu Psychologen und Psychotherapeuten ohne medizinischer Ausbildung, klären Fachärzte auch ab, ob und wenn ja, welche körperliche Erkrankungen dem seelischen Krankheitsbild zu Grunde liegen (z. B. Depressionen durch Schilddrüsenfunktionsstörungen).

Ein Psychologe hat Psychologie studiert und arbeite mit psychologischen Testungen sowie Gesprächsführung. Ein Psychotherapeut behandelt verschiedene Erkrankungen mit anerkannten Therapieverfahren (z. B. Psychoanalyse). Hierfür benötigt man kein eigenes Studium, es handelt sich um eine eigene Ausbildung.

Was sind Psychopharmaka?

Psychopharmaka sind Medikamente die den Gehirnstoffwechsel beeinflussen. Ihre Wirkung zieht hauptsächlich auf Serotonin, Dopamin und Noradrenalin ab. Sogenannte Antidepressiva erhöhen den Serotoninspiegel im Gehirn, der für die Entstehung der Depression verantwortlich ist.

Antipsychotika wirken ebenfalls über die o. g. Neurotransmitter und können einerseits additiv die Wirkung von Antidepressiva unterstützen und Symptome wie „Gedankenkreisen“ oder sogar Halluzinationen bekämpfen.
Sowohl Antidepressiva als auch Antipsychotika machen nicht abhängig.

Tranquilizer (Schlafmittel und Beruhigungsmittel), dienen der kurzfristigen Behandlung von Akutsymptomen, wie Nervosität und Schlafstörungen. Manche dieser Medikamente bergen ein gewisses Abhängigkeitspotenzial.

Was ist Psychodrama, katathymes Bilderleben und autogenes Training?

Das Psychodrama ist eine der ältesten und wirksamsten Psychotherapieformen. Mittels verschiedener Techniken, wie Rollentausch, Aufstellungsarbeit und spielerischem Erarbeiten von drängenden Themen, können unerkannte zugrundeliegende Konflikte und Traumata bearbeitet und geheilt werden.

Was ist katathymes Bilderleben?

Bei dieser Therapieform führt der Therapeut den Patienten in tranceähnlichen Zustand durch verschiedene „Tagträume“, welche unterbewusste Probleme ans Licht bringen und sich während des „Träumens“ auflösen lassen.

Was ist autogenes Training?

Es handelt sich hierbei um eine Entspannungstechnik, die bei vielerlei Beschwerden (Angst, Schlafstörungen, chronische Schmerzen) und mit minimalem Aufwand erlernt werden kann. Ähnlich zur Meditation und mittels Atmung und Konzentration auf den eigenen Körper wird maximale Entspannung erreicht.

Darum benötige ich Tabletten:

Im Rahmen einer psychischen Erkrankung kommt es, wie bereits erwähnt, zu einem Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn. Um erneut ein stabiles Gleichgewicht zu erreichen, werden meist Tabletten benötigt. Eine klare und genaue Aufklärung meinerseits über Wirkung und mögliche Nebenwirkungen sowie Alternativmethoden, erfolgt in meiner Praxis.

Sobald erneut ein psychisches Gleichgewicht herrscht ist es möglich in enger Zusammenarbeit mit einem Facharzt, die Medikamente zu reduzieren bzw. abzusetzen. Setzen Sie bitte nie selbständig und ohne Rücksprache die Ihnen verordnete Medikation ab, dies kann zu erneutem Auftreten der Symptome führen.

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Kontakt

+43 650 8919873praxis@psychiater-salzburg.co.atPeregrinstraße 11, 5020 SalzburgDr. med. univ. Carolin Schiefer